Chicle

Oliv grüner Dragonborn Fighter

Description:
Bio:

“Chicle” ist ein oliv grüner Dragonborn Krieger (mit Säureatem), der aus seiner Heimat auf Grund einer Erbschuld vertrieben wurde. “Chicle” wurde aufgrund eines Verbrechens seines Vaters von seinem Clan ausgestoßen. Der Vater, ein roter Dragonborn (mit Feueratem) namens Balasar Flammenzunge, hatte sich von seiner Gier (ein für Dragonborn untypischer Charakterzug) dazu verleiten lassen, sich am Schatz des Schutzpatrons des Clans zu vergreifen. Dieser, ein weißer Drache namens Crescendium, streckte Balasar nieder. “Chicle” war zu dieser Zeit erst 3 Jahre alt. Da er keine Mutter (mehr – starb als er noch ein Baby war) und keine weiteren Geschwister hatte, traf ihn die volle Wucht der Ungnade seines Clans. Die Schuld seines Vaters wurde ihm aufgeladen und führte dazu, dass man ihn Händler seines Dorfes auf einer ihren nächsten Reisen in einer entfernten Stadt der Menschen aussetzte.
Es bleibt festzuhalten, dass die erzünte Bevölkerung des Clans für “Chicles” rauswurf verantwortlich ist. Crescendium hatte nichts mit der Entscheidung zu schaffen und es ist sogar anzunehmen, dass er so gutmütig gewesen wäre “Chicle” von der Erbschuld zu befreien… aber das wird sich zeigen wenn “Chicle” ihm das nächste mal begegnet.

In der Menschenstadt geriet “Chicle” schließlich in die Fänge eines brutalen Militärausbilders (Grachnik). Dieser Veteran vieler Schlachten verdingte sich als Ausbilder (für die Söhne von reichen Händlern oder Adligen -verwöhnte Schnösel) am Schwert oder einer anderen Nahkampfwaffe. Er nahm “Chicle” auf und hielt ihn als Leibeigenen. Hier in der Kampfschule kam “Chicle” auch zu seinem Namen. Bevor ein Dragonborn zum ersten Mal seinen magischen Atem verwenden kann vergehen einige Jahre (ca. 5). Im Alter von 5 setzt ein Reflex ein mit dem das “Feuer” (o.Ä.) ausgelöst wird. Dieser Reflex setzt sporadisch ein und zündet zu Beginn noch keine Flamme (o. Wolke). So lange wie es noch nicht gelingt etwas zu speien erklingt ein heiseres Geräusch/Hüsteln. Dieser Ton wurde bei Chicle ab und zu gehört als er zu Grachnik kam. Da niemand wusste wie er hieß, riefen sie ihm bei dem Laut den sie öfter hörten wenn er in der Nähe war: “Chicle”. Das hält bis heute an.
Die Jahre vergingen und Chicle wurde stark. Er diente schließlich jeden Tag als “Trainingsgerät” für reiche Schnöselkinder, die ihn ihre Verachtung spüren ließen. Im waffenlosen Kampf durfte er sich nicht wehren (ihm wurden die Hände auf den Rücken gebunden) während sie auf ihn einprügelten. Seine Reflexe und Widerstandsfähigkeit wurden geschult und er wurde ein hartgesottener Panzer. Im Kampf an der Waffe bekam er stets das schlechteste Material und mehr als einmal zerbrach ihm die Klinge in einem Sparringkampf. Viele verheilte Narben an seinem Körper zeugen von den Strapazen der Jahre unter der Knute von Grachnik.
Doch eines Tages war es zu viel. In einem Kampf mit dem Ausbilder selbst gewann Chicle die oberhand und entwaffnete Grachnik. Dieser, bloßgestellt vor der versammelten Schülerschaft, ließ Chicle von seinen Wachmänner in den Kerker werfen damit dieser sich erstmal “seiner Stellung in der Welt bewusst würde”. Chicle hatte das nicht vor. Er hatte gemerkt, dass er eine wirkliche Chance als Krieger hatte, wenn man ihm nur die Möglichkeit gäbe. Auf dem Weg zum Kerker, überwältigte er die beiden Männer und stahl sich in die abendliche Dunkelheit davon. Bevor er den Hof verließ brach er jedoch noch in die Gemächer Grachniks ein und nahm dessen Lieblingsschwert mit: einen riesigen Zweihänder, der über dem Kamin aufgehängt war. Dies ist seitdem die Waffe seiner Wahl.
“Chicle” floh aus der Stadt und verdingte sich als Tagearbeiter auf Höfen um bei jeder Gelegenheit weiterzuziehen. Bis er eines Tages eine große Stadt erreichte. In einer Taverne suchte er erneut Arbeit. Doch ein paar Männer, denen sein Gesicht nicht zusagte, suchten Streit. Von 8 Männern wurde er übermannt (nach einem harten knappen Kampf) und heftig zusammengeschlagen. Zu seinem Glück kam ein junger Kleriker am Ort des Geschehens vorbei. Er vertrieb die üblen Gesellen (die Angst vor der Macht der Kirche hatten) und versorgte Chicle ärztlich. Taric, der Kleriker und Chicle wurden gute Freunde und sie zogen eine Weile zusammen durch die Lande (und tranken viel).
Doch das Schicksal hatte andere Pläne für die beiden – so führte sie ihr Weg in verschiedene Richtungen – doch sie waren sich sicher, dass sie sich wieder treffen würden.
Während es Taric ins Kloster zog, fand Chicle eine Anstellung in der Leibgarde eines Adligen. Der Adlige Lord Valrimir hatte allerdings viele Feinde (deshalb auch die Leibgarde) und obwohl es ihnen oft gelang, das Leben des Edelmanns zu schützen, so gelang es ihnen eines Tages nicht mehr. Die Garde wurde aufgerieben – alle getötet bis auf Chicle – dieser überlebte nur, weil die Feinde dachten er sei bereits tot. Der unglückliche Lord Valrimir wurde mitgeschleift und schließlich exekutiert, sein Wappen (roter Flügel auf weißem Grund) wurde im Lager der Banditen feierlich verbrannt.
Chicle, der wieder auf sich selbst gestellt war, schaffte es jedoch das Kloster zu finden in dem sich seines Wissens nach sein alter Freund Taric aufhielt. Zum Glück war dieser noch vor Ort (zusammen mit einem neuen Kameraden Rufnier) und so fanden sie sich erneut zusammen (und nachdem Chicle genesen war) um ein neues Abenteuer zu erleben!

Zur Information:
1. Chicles Clan ist einer der Clans, die einen gutmütigen, gerechten Drachenherrscher haben, den sie infolge seiner Qualitäten sehr verehren.
2. Chicles echter Name ist Medrash.
3. In Chicles Clan bekommen verdiente Mitglieder einen Beinamen: s. Vater Balasar Flammenzunge (der früher mal sehr verdient war). Wenn Chicle es gelingt irgendwann wieder seine Schuld zu tilgen, bekommt er vielleicht auch einen…

Chicle

Das Schicksal des Dar Gremmath Chicle